Montag, 29. August 2016

Rezension: Wie Himbeeren im Sommer

Cathy Bramley: Wie Himbeeren im Sommer
Taschenbuch (464 Seiten), €9,99
Roman, Heyne
ISBN 978-3-453-41947-6
Alle Infos zum Buch gibt es HIER!

Kurzbeschreibung des Verlags:
"Lass alles hinter dir und finde dein Glück

Die junge Freya hangelt sich von einem Job zum nächsten. Als sie erfährt, dass ihr Onkel Arthur einen Zusammenbruch hatte und Hilfe auf seiner verwunschenen Farm braucht, ändert sich alles. Kurz entschlossen macht Freya sich auf zum Ort ihrer Kindheit, einem verzauberten Stück Land, das sie insgeheim sehr vermisst. Schnell stellt sich heraus, dass der Schwächeanfall ihres Onkels das kleinste Problem ist. Freya folgt ihrem Herzen und beschließt, die Farm zu retten. Und kommt dabei auch ihrem eigenen Glück auf die Spur …"

Covergestaltung:
Ein sehr erfrischendes sommerliches Cover, welches perfekt zum Titel passt.

Meine Meinung:
"Wie Himbeeren im Sommer" von Cathy Bramley war ein absolutes Wunschbuch von mir, welches mir seit dem Stöbern in der Verlagsvorschau nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist. Und meine Erwartungen wurden erfüllt. Der Autorin ist ein richtig kurzweiliger Wohlfühlroman gelungen, der die Seele baumeln lässt. Von Beginn an konnte ich mich in der Geschichte verlieren und beim Lesen richtig schön Entspannen. Mit Freya hat sie eine tolle und vor allem sympathische Protagonistin entworfen, die man sofort in sein Leserherz schließt. Sie macht während dieses Romans eine tolle Entwicklung durch und man begleitet sie wirklich gern durch diese Geschichte. Der Schreibstil der Autorin war zudem sehr angenehm, flüssig und leicht, wie ich es von einem guten Sommerroman erwarte. Der Schauplatz war großartig gewählt. Auf Anhieb war ich Feuer und Flamme für die Farm und mochte auch die dort lebenden und arbeitenden Romanfiguren sehr. Was die Rettung der Farm anbelangt, möchte ich an dieser Stelle gar nicht zu viel verraten, außer, dass man als Leser herrlich Mitfiebern kann. Die Handlung hat mir also auch wirklich gut gefallen, auch wenn es teilweise ein paar Längen gab, die mich ein wenig gestört haben. Dies ist aber auch der einzige kleine Kritikpunkt. Daher bewerte ich diesen gelungenen Sommerroman, der in sich sehr stimmig ist und für ein paar tolle sommerliche Lesestunden sorgt, mit vier von fünf Sternen. Ich würde jederzeit wieder ein Buch der Autorin lesen.  

Fazit: "Wie Himbeeren im Sommer" war ein toller Sommer-Wohlfühlroman, der meine Erwartungen erfüllt hat. Ein richtig schöner Sommer-Schmöker!

Beurteilung:
4/5 Sternen

Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar.

Montag, 22. August 2016

Buchempfehlung: Ein Gefühl wie warmer Sommerregen

Ella Simon: Ein Gefühl wie warmer Sommerregen
Taschenbuch (384 Seiten), €9,99
Roman, Goldmann
ISBN 978-3-442-48383-9
Alle Infos zum Buch gibt es HIER!

Kurzbeschreibung des Verlags:
"Alis Rivers hat endlich so etwas wie Glück gefunden. Ihr Job bei der südwalisischen Küstenwache in Tenby erfüllt sie, und der gut aussehende, zuverlässige Matthew gibt ihrem Leben Beständigkeit. Doch als sie auf die ungeliebte Pferdefarm ihrer Familie zurückkehrt, um ihre kranke Mutter zu unterstützen, muss sie sich den Schatten ihrer Vergangenheit stellen. Das Letzte, was sie da braucht, ist ein unverschämter, attraktiver Tierarzt, der sie völlig durcheinanderbringt. Doch Evan wurde einst von Alis mit dem Rettungsboot aus dem Meer gefischt – er verdankt ihr sein Leben. Und nun ist es an der Zeit, ihres zu retten ..."

Covergestaltung:
Ein wunderschönes Sommercover, welches ins Auge sticht, im Gedächtnis bleibt und zum Kauf animiert.

Meine Meinung:
"Ein Gefühl wie warmer Sommerregen" ist mir bereits in der Verlagsvorschau ins Auge gestochen und als eins der Sommer-Must-haves im Gedächtnis geblieben. Für mich stand also schon vor diesem Sommer fest, dass ich diese sommerliche Geschichte unbedingt lesen möchte und daher habe ich mich riesig gefreut, als der Goldmann Verlag mir ein Rezensionsexemlar zur Verfügung gestellt hat. Wer meinen Bücherblog regelmäßig liest, der weiß, dass ich in diesem Lesesommer einen Sommerroman nach dem anderen verschlinge. Und was soll ich sagen? Auch Ella Simon konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Ich kann diese wunderbare Sommergeschichte nur mit 5 Sternen bewerten, denn ich habe mich beim Lesen pudelwohl gefühlt und habe keine Kritikpunkte finden können. Ella Simon hat einen wunderschönen sommerlichen Frauenroman geschrieben und konnte sowohl mit ihrem Schreibstil, dem Schauplatz, den Charakteren und der Handlung punkten. Wer gerne romantische Liebesgeschichten liest, der kommt hier voll auf seine Kosten, denn die Autorin präsentiert ihren Lesern nicht nur eine, sondern gleich zwei. Hinter diesen Buchdeckeln verbirgt sich aber auch eine zu Herzen gehende Familiengeschichte. Zu etwas Besonderem wird dieser Roman meiner Meinung nach aber durch den Dreh- und Angelpunkt, den sich die Autorin gesetzt hat, nämlich die Seenotrettung. Ich fand diesen Schwerpunkt sehr interessant gewählt und habe gern etwas über die Arbeit dieser mutigen Frauen und Männer gelesen. Ella Simon hat mir wunderbare und interessante Lesestunden beschert und daher empfehle ich diesen schönen Sommerroman sehr gerne weiter.

Fazit: 2016 ist das Jahr der wunderbaren Sommerromane und "Ein Gefühl wie warmer Sommerregen" zählt definitiv zu den schönsten Büchern, die ich in diesem Lesesommer genießen durfte.

Beurteilung:
5/5 Sternen

Vielen lieben Dank an den Goldmann Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar.

Freitag, 19. August 2016

Buchempfehlung: Manchmal will man eben Meer

Sandra Girod: Manchmal will man eben Meer
Paperback (352 Seiten), €14,99
Roman, Blanvalet
ISBN 978-3-7645-0557-8
Alle Infos zum Buch gibt es HIER!

Kurzbeschreibung des Verlags:
"Manchmal braucht man im Leben einfach ein bisschen frischen Wind!

Für ihre vierjährige Tochter würde die Journalistin Yola Wolkenstein alles tun – eine Mutter-Kind-Kur in Cuxhaven stand allerdings nie auf ihrer Liste von Dingen, die man im Leben unbedingt mal gemacht haben muss … In der Kurklinik an der Nordsee trifft Yola andere Mütter, bei denen auch nicht immer alles rosig läuft. Aber davon muss man sich ja nicht gleich unterkriegen lassen! Gemeinsam stellen sich die Frauen ihren Problemen und finden unkonventionelle Lösungen. Als sie beschließen, es auf einem Rockkonzert mal wieder richtig krachen zu lassen, nimmt der Abend jedoch einen ungeahnten Lauf …"

Covergestaltung:
Ein wirklich schönes Sommercover für einen schönen Sommerroman. Großartig, dass das Wahrzeichen von Cuxhaven (die Kugelbake) aufgegriffen wurde!

Meine Meinung:
Als großer Cuvhaven-Fan war "Manchmal will man eben Meer" von Sandra Girod quasi Pflichtlektüre für mich. Ich habe dem Erscheinungstermin regelrecht entgegen gefiebert! Meine Begeisterung war riesig, als ich erfahren habe, dass der Blanvalet Verlag mir den Titel freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung stellt und als der Postbote das Buch dann auch noch wenige Tage vor unserem diesjährigen Cuxhaven-Trip gebracht hat, war ich natürlich ganz aus dem Häuschen. Alles hat perfekt gepasst und so habe ich "Manchmal will man eben Meer" tatsächlich im Strandkorb in Cuxhaven lesen dürfen! Was soll ich sagen? Dies war einfach ein rundum gelungenes Leseerlebnis für mich. Leseumgebung und Lesegeschmack haben sich perfekt zusammengefügt. Sandra Girod hat einen tollen und unterhaltsamen Sommerroman über Frauen für Frauen geschrieben. Sie erzählt diese Mutter-Kind-Kur Geschichte mit so viel Humor, dass man diesen Roman einfach mögen muss. Die Charaktere wurden toll und vielfältig entworfen. Ich mochte jede der Frauen und habe gerne an ihrer Entwicklung teilgenommen. Ein ums andere Mal kam mir der Gedanke, dass ich gern selbst Teil dieses wilden, bunten Hühnerhaufens gewesen wäre. Aber Sandra Girod hat beim Leser defintiv dieses Zugehörigkeitsgefühl erzeugt. Ein flüssiger, angenehmer und authentischer Schreibstil machen dieses Buch zu einer runden Sachen. Trotz vieler witziger Passagen, hat die Autorin auch für genügend emotionale Momente gesorgt. Eine ideale Mischung, wie ich finde. Am meisten haben es mir wohl die Landschaftsbeschreibungen angetan. Hätte ich mich zum Lesezeitpunkt nicht selbst in Cuxhaven befunden, hätte ich mich dennoch von Zuhause aus sofort dort hin geträumt. Sandra Girod hat mich mit ihrem Cuxhaven-Roman vollkommen überzeugt und daher vergebe ich liebend gern die Höchstwertung in Form von 5 Sternen.

Fazit: "Manchmal will man eben Meer" eignet sich hervorragend als Strandkorblektüre! Ein unterhaltsamer, sommerlicher Cuxhaven-Frauenroman, den ich wirklich gern gelesen habe und daher weiterempfehle!

Beurteilung:
5/5 Sternen

Vielen lieben Dank an den Blanvalet Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar.

Donnerstag, 18. August 2016

Buchempfehlung: Zimtsommer

Sarah Jio: Zimtsommer
Taschenbuch (368 Seiten), €9,99
Roman, Diana
ISBN 978-3-453-35886-7
Alle Infos zum Buch gibt es HIER!

Kurzbeschreibung des Verlags:
"Ada kennt das große Glück. Doch an einem einzigen Tag verliert sie ihre Familie und damit alles, wofür sie gelebt hat. Von Trauer überwältigt, will Ada nur noch weg und mietet Hals über Kopf ein Hausboot in Seattle. Dort, mitten auf dem See, wartet eine alte Geschichte von großen Träumen und tragischer Liebe auf sie – und eine Begegnung, die ihr den Glauben an das Leben wiederschenkt …"

Covergestaltung:
Für mich persönlich eines der Highlight-Cover der diesjährigen Sommerromane! Wunderschönes Farbkonzept und tolle Gestaltung.

Meine Meinung:
Ich habe "Zimtsommer" von Sarah Jio gerade beendet und bin regelrecht zum PC gestürmt, um schnellstmöglich diese Buchempfehlung zu verfassen. Meine Begeisterung ist einfach riesig und daher musste ich sie sofort mit euch teilen. Die wichtigste Botschaft vorweg: "Kauft dieses Buch, veschlingt dieses Buch", ihr werdet es mit Sicherheit genauso lieben wie ich. Sarah Jio hat mit "Zimtsommer" einen perfekten Sommerroman vorgelegt. Er ist innovativ und sticht meiner Meinung nach in vielerlei Hinsicht aus der Masse heraus. Zum einen haben wir es hier mit einem unfassbar tollen Schauplatz zu tun. Die Geschichte spielt in der sogenannten "Bootsstraße" in Seattle. Im Fokus steht eine Hausbootgemeinschaft. Beim Lesen stellt sich sofort ein gewisses Sommerfeeling ein und dennoch ist es nicht der klassische Schauplatz für einen Sommerroman. Grandios! Dann ist es der Autorin gelungen, mit Ada und Penny zwei unfassbar tolle Protagonistinnen zu entwerfen. Zwei wirklich starke Frauen, die ich nur zu gern durch diesen Roman begleitet habe. Die Geschichte besteht aus zwei Handlungssträngen, durch die die Protagonistinnen miteinander verbunden sind. Beide Handlungsstränge haben mir wahnsinnig gut gefallen und sie fügen sich unheimlich harmonisch ineinander, sodass man beim Lesen nie eine Art störendes Gefühl hatte. Damit meine ich, dass ich nie gerne länger in einem Handlungsstrang verweilt hätte und es zu einem abrupten Abbruch kam, sondern dass ich den Wechsel zwischen den Handlungssträngen und somit auch verschieden Zeiten stets sehr genossen habe. Zur Handlung selbst möchte ich gar nicht viele Worte verlieren, lest lieber selbst. Sarah Jio erzählt eine zutiefst berührende Geschichte. Und auch ihr Schreibstil ist wirklich meisterlich. Ihr ist es nicht nur gelungen, mich ein ums andere Mal zu Tränen zu rühren, da sie die Geschehnisse so bewegend und gefühlvoll schildert, sondern sie schreibt auch so spannend und fesselnd, dass man den Roman gar nicht mehr aus den Händen legen mag. Ich kann wirklich gar nichts kritisieren und wirklich jedem, der Bücher liebt, nur empfehlen, einige wundervolle Lesestunden mit dem "Zimtsommer" zu verleben!

Fazit: Ich habe "Zimtsommer"innerhalb weniger Stunden verschlungen und eine neue Lieblingsautorin gewonnen. Bravouröse Sommerunterhaltung!

Beurteilung:
5/5 Sternen

Vielen lieben Dank an den Diana Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar.

Sonntag, 31. Juli 2016

Buchempfehlung: Wildrosensommer

Gabriella Engelmann: Wildrosensommer
Taschenbuch (400 Seiten), €9,99
Roman, Knaur
ISBN 978-3-426-51845-8
Alle Infos zum Buch gibt es HIER!

Kurzbeschreibung des Verlags:
"Im Licht der glitzernden Nachmittagssonne sieht es beinahe aus wie ein Schlösschen. Ein verwunschenes Schlösschen mitten auf der Elbe. Tatsächlich aber ist es ein Hausboot, das der allein erziehenden Mutter Aurelia in einem Bildband ins Auge fällt. Nun lässt die Sehnsucht nach einem idyllischen Zuhause wie diesem sie nicht mehr los. Denn seit dem plötzlichen Verschwinden ihres Mannes Nic fühlt Aurelia sich einsam und entwurzelt. Als sich wenig später die Gelegenheit ergibt, dieses Hausboot zu kaufen, sieht sie darin einen Wink des Schicksals – und zieht schon wenige Wochen später mit ihren widerstrebenden Töchtern, Katze Molly und vielen Träumen im Gepäck von München vor die Tore Hamburgs. Für die gelernte Floristin sind die Vier- und Marschlande mit ihren Rosenhöfen, alten Bauernkaten, Deichen und zahllosen Gärten ein Paradies. Doch auch Rosen im Paradies haben ihre Dornen …"

Covergestaltung:
Ein sehr erfrischendes, sommerliches Cover, welches sofort ins Auge sticht und Lust auf eine tolle Sommergeschichte macht!

Meine Meinung:
Wer meinen Blog schon eine Weile liest, der weiß vielleicht, welch großer Fan ich von Gabriella Engelmann bin. Ich würde sogar soweit gehen, zu behaupten, dass sie meine deutsche Lieblingsautorin ist. Jedes Jahr schreibt sie sich aufs Neue mit ihren Sommerromanen in mein Herz. In "Wildrosensommer" verzaubert sie ihre Leser in diesem Lesesommer mit einer tollen Familien- und Liebesgeschichte, die auf einem Hausboot spielt. Ein großartiger Schauplatz, in den ich mich auf Anhieb als Leserin verliebt habe. Ebenso begeistert war ich von den Vier- und Marschlanden und natürlich dem Rosenhof. Neben diesen tollen Locations überzeugt die Autorin durch wunderbare Charaktere, die man auf Anhieb in sein Herz schließt. Sowohl die Protagonisten, als auch die Nebenfiguren sind klasse entworfen. Die Familiengeschichte ist interessant und spannend konstruiert und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Es ist aber auch ein Roman über Freundschaften. Gabriella Engelmann hat mich mit ihrem neuen Werk nicht nur begeistert, sondern fasziniert. Ich konnte den Roman nicht mehr aus den Händen legen und freue mich schon wahnsinnig auf ihren Winterroman, der im Herbst bei Knaur erscheinen wird und natürlich ein Must-have darstellt.

Fazit: "Wildrosensommer" hat meinen Lesesommer um so vieles schöner gemacht! Ein Schatz von einem Sommerbuch.

Beurteilung:
5/5 Sternen

Vielen lieben Dank an den Knaur Verlag für dieses tolle Überraschungs-Rezensionsexemplar.

Dienstag, 26. Juli 2016

Rezension: Septembermeer

Gabriela Jaskulla: Septembermeer
Klappenbroschur (458 Seiten), € 14,99
Roman, Insel Taschenbuch
ISBN 978-3-458-36150-3
Alle Infos zum Buch gibt es HIER!

Kurzbeschreibung des Verlags:
„Ein Segelboot im Sturm. Skeptisch beobachten die Bewohner der kleinen Ostseeinsel den Kampf der beiden Segler gegen die Wellen. Wieder irgendwelche unerfahrenen Landratten, die sich bei einem solchen Unwetter aufs Meer hinauswagen! Sie ahnen nicht, dass ihre verschworene Gemeinschaft durch die zwei Schiffbrüchigen bald gehörig aufgemischt wird: Die umtriebige Svea und der stets zögerliche Daniel wollen auf der Insel einen Neuanfang wagen – und Teil dieses neuen Lebensglücks soll eine Buchhandlung sein. Eine Buchhandlung? Hier? Überhaupt stellt die Neue viel zu viele Fragen, und er fotografiert alles und jeden, der ihm vor die Linse kommt. Doch die Neugier siegt! Es kommt zu ersten zögerlichen Annäherungen und ersten Freundschaften. Alles scheint sich zu fügen, bis etwas geschieht, womit niemand jemals gerechnet hätte …

Covergestaltung: 
Das Cover ist wundervoll gestaltet und hat auf Anhieb mein Interesse für diesen Inselroman geweckt.

Meine Meinung: 
"Septembermeer" von Gabriela Jaskulla habe ich im Rahmen einer Lovelybooks-Leserunde gelesen. "Buchhandlung als Lebensglück": diese paar Wörter haben gereicht, um mein Interesse für diesen Roman zu entfachen, sodass ich mich für ein Leserundenexemplar beworben habe. Zudem passte die Ostseeinsel als Schauplatz natürlich sehr gut zur Jahreszeit. Inselromane lese ich in den Sommermonaten liebend gern.
Doch bereits nach den ersten Kapiteln habe ich das Buch erst einmal wieder zur Seite gelegt, da sich schnell das Gefühl in mir breit machte:"Das ist so gar nicht meins"...
Einen Zugang zur Geschichte zu finden, fiel mir nicht leicht. Anstatt einer tendenziell leichten Sommerlektüre handelt es sich bei "Septembermeer" um eine eher schwermütige Geschichte, deren Charaktere leider wenig sympathisch wirkten.
Während des Lesens war ich stellenweise wirklich sehr hin- und hergerissen. Auch was den Schreibstil angeht. Zum Teil fand ich ihn ganz bezaubernd, da er sehr poetisch und wirklich besonders ist, aber im Großen und Ganzen war mir die Erzählweise dann leider doch häufig zu langatmig.
Es ist mir leider einfach nicht gelungen, einen richtigen Zugang zur Geschichte und den Charakteren zu finden.
Echt schade! Es ist mir schon länger nicht mehr passiert, dass mich ein Buch so gar nicht packt und es tut mir doppelt leid, dass es ausgerechnet in einer Leserunde passiert ist.
Die wunderschönen Landschaftsbeschreibungen und der atmosphärische Schreibstil der Autorin sind, um ehrlich zu sein, das Einzige, was mich zum Weiterlesen motiviert hat. Zwischendurch hat dieser Roman wirklich wundervolle Textpassagen, die auch mein Herz berühren, obwohl ich mit dem Buch im Großen und Ganzen leider einfach nicht richtig warm geworden bin.
Vielleicht war es für mich auch einfach der falsche Lesezeitpunkt. Ich habe viel darüber nachgedacht, warum mir der Zugang nicht gelungen ist. Vielleicht bin ich wirklich so ein Winterbücher im Winter, Frühlingsbücher im Frühjahr, Sommerromane im Sommer und Herbstlektüre im Herbst Typ. Vielleicht hätte ich die Geschichte im Spätsommer oder Herbst ein Stück weit anders empfunden oder aufgefasst...
Letztlich hat der Klappentext aber auch einfach völlig falsche Erwartungen in mir geweckt. Meine Erwartungen hinsichtlich dieses Romans gingen aufgrund der Kurzbeschreibung in eine völlig falsche Richtung, was letztlich zu Enttäuschung geführt hat. Dies ist letztlich für alle Beteiligten irgendwie schade. Man ist selbst enttäuscht und irgendwie tut es einem zugleich auch Leid, dem Verlag und der Autorin dann kein positiveres Feedback geben zu können.
"Septembermeer" war einfach nicht mein Roman. Ich hab das Buch zu Ende gelesen, da es sich um ein Leserundenexemplar gehandelt hat, muss zugleich aber auch offen sagen, dass ich den Roman wahrscheinlich nach den ersten paar Kapiteln zugeschlagen hätte, wenn ich ihn mir selbst gekauft hätte.
Ich bewerte "Septembermeer" mit drei von fünf Sternen. Zwei Sterne wären es für mich persönlich bezogen auf die Handlung und die Charaktere gewesen. Der zum Teil jedoch wunderschöne und einzigartige Schreibstil von Gabriela Jaskulla haben mich letztlich aber dazu bewogen, drei Sterne zu vergeben.

Fazit: Leider ganz anders als erwartet. "Septembermeer" hat einfach nicht meinen Lesegeschmack getroffen, trotz des zum Teil besonders schönen Schreibstils der Autorin.

Beurteilung:
3/5 Sternen

Vielen lieben Dank an Lovelybooks, die Autorin und den Verlag für die Bereitstellung dieses Leserundenexemplars.

Montag, 25. Juli 2016

Gewinnerbekanntgabe des Sommergewinnspiels

Guten Morgen liebe Bücherfreunde,
erst einmal vielen lieben Dank an alle, die an meinem Sommergewinnspiel teilgenommen haben. Ich habe euch allen die Daumen gedrückt :)

Die Losfee (oder in unserem Fall eher der frühe Vogel) ist zur Tat geschritten:


... und "Körbchen mit Meerblick" gewonnen hat:


Liebe Barbara, bitte schicke mir per Mail deine Anschrift, damit sich


auf den Weg zu dir machen kann! Ich wünsche dir tolle Lesestunden :)

An alle anderen Teilnehmer: bitte nicht traurig sein, das nächste Gewinnspiel kommt mit Sicherheit. Toll, dass ihr mitgemacht habt!

In diesem Sinne: euch allen einen guten Wochenstart!
Sommerliche Grüße,
Jasmin